Dein Wert beginnt nicht auf dem Konto.
Er beginnt da, wo du aufhörst,
ihn zu rechtfertigen.
Ein Buch über die Nächte, in denen du dich fragst, was mit dir nicht stimmt, und über den leisen Weg zurück zu einer ehrlicheren Verbindung mit dir selbst.

Warum Geld nur dort fehlt, wo echter Wert nicht sichtbar wird.
„Was, wenn das, was wie ein Geldproblem aussieht, in Wahrheit ein leises Gefühl von Nicht genug ist?"
Der Titel enthält das Wort Geld. Das Buch selbst handelt jedoch nicht davon. Es ist kein Finanzratgeber, keine Investmentanleitung und kein Kurs für schnellen Erfolg.
Es ist ein Buch über die innere Beziehung eines Menschen zu sich selbst. Über Selbstwert, Selbstannahme und die Fähigkeit, sich selbst wieder ehrlich wahrzunehmen, bevor man erwartet, von anderen oder vom Leben gesehen zu werden.
Geld kommt in diesem Buch vor. Aber immer als Symptom. Nie als Thema.

Auch wenn es sich so anfühlt. Ein Kontostand beschreibt einen Zustand, keine Person. Wer diesen Unterschied begreift, hört auf, sich für einen Zahlenwert zu bestrafen, und beginnt, den eigentlichen Fragen näher zu kommen.
Selbstwert entsteht nicht durch Beweise, sondern durch Spüren. Wenn niemand dich als jung geborener Mensch ehrlich gesehen hat, hast du gelernt, dich selbst zu übersehen. Dieses Muster lässt sich verstehen und behutsam verändern.
Geld, Nähe, Hilfe, Anerkennung. Das alles darf ankommen, ohne dass du es vorher aufwiegen musst. Zu lernen, ohne inneren Ausgleich anzunehmen, ist eine der stillsten und wirkungsvollsten Veränderungen, die dieses Buch anstößt.
Wenn du dich selbst nicht mehr übersetzen musst, verändert sich auch, was du im Außen aufbaust und empfängst. Nicht schneller. Nicht härter. Sondern ehrlicher.
Nach dem Buch folgt die Lesereise: sechs Stationen, die zeigen, wie sich das Thema langsam entfaltet.

Geschrieben aus gelebter Erfahrung, nicht aus Theorie.
Simon Schell ist 28 Jahre alt. Er kommt ursprünglich aus Norddeutschland und lebt heute in der Nähe von Freiburg. Die letzten zehn Jahre war er beruflich in Österreich tätig.
Seine Geschichte beginnt nicht dort, wo Lebensläufe üblicherweise anfangen. Sie beginnt in einem Heim, in einem Gitterbett, in einer Zeit, an die er sich nicht mehr bewusst erinnert und die dennoch alles Spätere unterschwellig geprägt hat. Später wurde er adoptiert. Von zwei Menschen, die er heute bewusst seine Eltern nennt, weil sie es waren, die geblieben sind.
In der Schule war er selten dazugehörig. Zwischen der Erfahrung, nicht wirklich gewollt zu sein, und dem Versuch, unsichtbar zu bleiben, entstand eine leise Grundfrage. Bin ich hier richtig. Diese Frage ist nie ganz verschwunden. Sie ist nur ehrlicher geworden.
Mit sechzehn ist er im Sommer 2014 nach Italien aufgebrochen, ohne Plan, ohne Ziel, nur mit dem Bedürfnis, weg zu sein von einem Alltag, der ihn zerrieb. Zwei Wochen später wurde er dort aufgegriffen und zurück nach Hause gebracht. Was blieb, war nicht die Reise, sondern das erste Gefühl, dass er selbst über seinen eigenen Aufbruch entscheiden darf.
Der eigentliche Wendepunkt kam später und viel leiser. In Schweden, umgeben von Wald, Wasser und einer Stille, die keine Antworten forderte, begann er zu schreiben und zu gehen. Nicht als Methode, sondern als Weg, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Aus dieser Zeit ist das Buch entstanden.
Obwohl das fertige Buch nur etwa 83 Seiten umfasst, hat Simon über vier Jahre daran gearbeitet. Es gab lange Phasen ohne einen einzigen neuen Satz. Es gab Versionen, die er wieder verworfen hat, weil sie zu erklärend waren. Für ihn war das Buch kein Projekt, sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst, die sich weigerte, schneller fertig zu werden, als sie es durfte.
Was ihn beschäftigt, sind keine großen Konzepte, sondern konkrete Fragen. Wann verliert ein Mensch die Verbindung zu sich selbst. Warum wird echter Wert im Alltag so leicht übersehen. Wie kommt jemand, der lange funktioniert hat, wieder mit sich selbst in Kontakt.
Aus dieser Haltung ist auch das Führungskräfte Coaching entstanden. Nicht als zusätzliches Angebot, sondern als natürliche Fortsetzung der Fragen, mit denen das Buch endet. Was für den Leser eine innere Bewegung ist, wird im Coaching zu einer sehr konkreten Arbeit an Entscheidungen, Rollen und Gesprächen.
Ein zweites Buch mit dem Arbeitstitel Wer ich bin, wenn keiner hinsieht ist bereits im Entstehen. Es ist persönlicher als das erste, autobiografischer, und geht den stillen Fragen nach, die zwischen den Zeilen von Money is Only a Problem if Value is Missing schon anklingen.
Was du als Leserin oder Leser erwarten darfst, ist keine Rolle und keine Show. Nur die Perspektive eines Menschen, der sich selbst ernst nimmt, ohne sich dabei wichtig zu nehmen.
Für Rückfragen zum Buch, zum Coaching oder für ein persönliches Gespräch. Nachrichten aus dem Formular werden über dein E-Mail-Programm direkt an Simon gesendet.